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Fünf Mythen um Schokolade


Schokolade ist ein kakaohaltiges Genussmittel, dessen Name sich aus der aztekischen Bezeichnung Xocóatl deriviert. In Durchschnitt sind siebenundvierzig Gramm Zucker pro hundert Gramm enthalten und der Anteil an Kakaobutter variiert in Dependenz von der Schokoladensorte. Pro Jahr verzehren Erwachsene und Kinder approximativ acht Kilogramm Schokolade. Im alltäglichen Geschehen kursieren zahllose Ondits über Schokolade und seine Wirkung.


Die Kalorien in der Schokolade sind auf den dort enthaltenen Zucker zurückzuführen

Die Kalorien der Schokolade stammen zum einem großen Teil aus Kakaobutter. Fünfzig Prozent der Kalorien kommen aus den in der Schokolade enthaltenen Fetten und vierzig Prozent der Kalorien sind das Resultat des Zuckers.

Schokolade weist keinen Nährwert auf und hat keine positiven Wirkungen auf die Gesundheit

Neben einer beachtlichen Quantität an Fetten und Kalorien immaniert Schokolade Vitamin A, B1, B2 und Eisen, Calcium, Kalium und Phosphor. Je nach Sorte kann die Schokolade mehr der genannten Elemente beinhalten als ein Apfel oder ein Becher Joghurt.

Der Verzehr von Schokolade ist die Ursache von Pickel und Akne

Dieser Irrtum wurde Ende der sechziger Jahre von dem amerikanischen Mediziner namens Fulton und seinem Kollegium falsifiziert. In einer Studie veranlasste der Jugendliche, täglich Schokolade in Übermaß zu konsumieren. Eine Gruppe verzehrte echte Schokolade und die andere Gruppe aß ein Kunstprodukt. Dieses Produkt war in Hinblick auf den Geschmack mit der echten Schokolade identisch und wies die gleiche Erscheinung auf. Die Studie bewies, dass keinerlei Korrelation zwischen Schokolade und der Entstehung von Akne zu finden war. Trotz Allem können gewisse Anteile in Schokolade in Kombination mit bestimmten Chemikalien die Ausbildung von Akne bewirken. In aller Regel sind diese Prozesse doch eine Ausnahmeerscheinung. Die Ingredienzien in Schokolade wie Zucker oder Fett können als Ursache für Pickel exkludiert werden.

Schokolade schadet Zähnen und fördert die Ausbildung von Karries

Die Frage um die Schädigung der Zähne durch Schokoladenkonsum steht in einer Debatte. In einer Studie des Massachusetts Institute of Technology kamen die Wissenschaftler zu folgenden Ergebnis: Der Zusatz von Kakaopulver zu Karies erzeugenden Substanzen bewirkt einen signifikant Karies hemmenden Effekt. Die Experimente wurden in den siebziger Jahren an Tieren realisiert.

Schokolade hat einen Sucht fördernden Effekt

Schokolade enthält unbestreitbar gewisse Mengen an Stoffen wie Theobromin und Methylxantin. Diese Stoffe weisen eine Aufputschwirkung auf und sind in Tee oder Kaffee immanent. Um das gleiche anregende Resultat zu erzielen, müsste der Mensch mehrere Kilogramm Schokolade verspeisen. Der Reiz an Schokolade ist in dem optimalen Verhältnis zwischen den Geschmacksträger Fett und Zucker zu finden. Des Weiteren ist der psychologische Zusammenhang für die vermutete Abhängigkeit zu finden. Da mit dem Konsum der Schokolade in vielen Fällen ein schlechtes Gewissen verbunden ist, steigert dies Faktum das Verlangen nach Schokolade.