vitamin c

Fit durch den Winter mit Vitamin C


Der Herbst ist angekommen und mit ihm die Schnupfen- und Erkältungszeit. Wer seine Abwehrkräfte für den Winter erhöhen möchte, kann auf die Heilkraft vieler Pflanzen der Natur zurückgreifen und mit Hilfe alter Hausmittel sein Immunsystem stärken.


Heiße Zitrone mit Honig

Eines der bekanntesten Hausmittel gegen eine üble Erkältung ist eine schöne heiße Zitrone. Dazu benötigt man den Saft einer Zitrone, den man mit heißem Wasser aufgießt und nach Bedarf mit Honig süßt. Das Vitamin C der Zitrone stärkt das Immunsystem und die antibakterielle Wirkung des Honigs hilft bei der Linderung der lästigen Symptome.

Um jedoch ein Schutzschild für den Körper aufzubauen, sollte den ganzen Winter über jeden Tag eine heiße Zitrone genossen werden.

Holunderbeersaft heiß getrunken hilft gegen Erkältungen

Schon im Mittelalter war die besondere Wirkung von Holunderbeersaft, regional auch als Hollersaft bezeichnet, bekannt. Seine Wirkung soll kräftigend sein und hilfreich zur Stärkung des Immunsystems. Aber der Hollersaft ist auch einfach nur lecker: An kalten, nassen Herbsttagen einen Schuss Saft in den Tee gegossen, gibt dem Ganzen eine besondere Note. Man kann auch den Saft erwärmen und mit einem Spritzer Zitrone genießen.

Ein Rezept für Holunderbeersaft ohne Entsafter. Dafür benötigt werden:

- 2 kg Holunderbeeren
- evtl. 200 g Zucker

Ende Juli sind die Beeren vom Schwarzen Holunder reif und können geerntet werden. Der Holunder wird in ganzen Dolden abgeschnitten, damit die Früchte nicht unnötig zerdrückt werden. Zum Verarbeiten die Beeren von den grünen Stängeln streifen und in einen großen Topf mit ganz wenig Wasser geben. Nun werden die Beeren etwa 15 bis 20 Minuten weich gekocht. Anschließend werden die Früchte mit dem Saft durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb gegossen. Der dadurch gewonnene Saft kann nun heiß in Flaschen oder Gläser abgefüllt werden.

Die gelbe Sanddornfrucht ist besonders reich an Vitamin C

Zwischen September und November leuchten die kräftig gelben Beeren des Sanddornbusches und laden zum Pflücken der sehr vitaminreichen Früchte ein. Der Sanddorn wächst auf kiesigen, sandigen Schotterböden und in Flussauen. Doch bei der Ernte ist Vorsicht geboten, denn die Äste des Busches sind mit sehr vielen Dornen übersät. Um die eigenen Finger zu schonen und die Beeren beim Pflücken nicht zu zerdrücken, sollten sie mit einer Schere abgeschnitten und in einem Gefäß aufgefangen werden. Nach der Ernte müssen die Früchte sofort verarbeitet werden, da sie schnell verderben.

Die Beeren verarbeitet zu Mus oder Sirup, stärken ganz natürlich die Abwehrkräfte und schützen so vor Erkältungen und anderen Infektionen. Neben dem Vitamin C enthalten die Früchte auch Carotine und essentielle Fettsäuren im Fruchtfleisch.

Sanddornsaft selbst hergestellt. Dafür benötigt werden:

- 2 kg Früchte
- 400 ml Wasser
- 200 g Honig

Die Früchte waschen und danach im Wasser weich kochen. Um den so entstandenen Fruchtsaft von den Schalen zu befreien, wird alles durch ein Sieb gestrichen. Danach den Honig unter den Saft mischen und noch heiß in Flaschen füllen. Der sehr vitaminreiche Saft eignet sich hervorragend zum Süßen von Tees, Nachspeisen oder mit Wasser vermischt als Getränk zum Durstlöschen.

Sanddorn-Apfel-Marmelade selbst hergestellt. Dafür benötigt werden:

- 1 kg Beeren
- 0,5 kg Äpfel
- 1 kg Gelierzucker 1:1

Vorbereitend die Beeren waschen und die Äpfel in Spalten schneiden. Danach werden die Früchte zusammen mit dem Zucker in etwas Wasser weich gekocht. Den fertigen Brei durch ein Sieb streichen und nochmals kurz aufkochen lassen. Die Marmelade noch heiß in Glaser füllen.

Für Brotaufstriche, zum Süßen von Desserts oder Tee ist diese Marmelade sehr gut geeignet. Auch als Geschenk kommt die Vitaminspritze gut an.