vitamin c

Früchte mit dem meisten Vitamin C – das vitaminreichste Obst


Dass in Zitrusfrüchten recht viel Vitamin C enthalten ist, wissen viele Verbraucher. Doch wer meint, dass die Zitrone der Spitzenreiter hinsichtlich des Anteils an Ascorbinsäure ist, der täuscht sich. Sie kommt nicht mal in die Top 10. Die „Neue Apotheken Illustrierte" veröffentlichte ein Ranking mit den vitaminreichsten Früchten und dieses sah Camu-Camu auf dem ersten Platz. In diesem Ranking war jedoch die Buschpflaume nicht zu finden, die allerdings einen noch besseren Wert als Camu-Camu hat.


Die vitaminreichsten Früchte im Überblick

Der Unterschied hinsichtlich des Vitamin-C-Gehalts pro 100 Gramm Fruchtfleisch der einzelnen Früchte innerhalb der Top 10 ist ziemlich groß. Während die Buschpflaume einen Wert von bis zu 3100 mg pro 100 g erreicht, schafft die Erdbeere gerade einmal 62 mg pro 100 g. Das ist aber immer noch mehr als bei anderen Früchten. Zum Vergleich: Zitronen bringen es auf 53 mg und der Apfel "nur" auf 12 mg.

Früchte gelistet nach maximalem Vitamin-C-Gehalt in Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch:

- Buschpflaume (3100 mg/100 g)
- Camu-Camu (2000 mg/100 g)
- Acerola (1700 mg/100 g)
- Hagebutte (1250 mg/100 g)
- Sanddornbeere (800 mg/100 g)
- Guave (300 mg/100 g)
- Schwarze Johannisbeere (175 mg/100 g)
- Ebereschenfrucht (95 mg/100 g)
- Kiwi (80 mg/100 g)
- Erdbeere (62 mg/100 g)

Buschpflaume ist die vitaminreichste Frucht

Der Vitamin-C-Gehalt der Buschpflaume variiert zwischen 2400 und 3100 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Hierzulande ist die Buschpflaume ziemlich unbekannt. Sie stammt aus Australien und ist dort schon seit langer Zeit bei den Ureinwohnern, den Aborigines, sehr gefragt.

Camu-Camu enthält sehr viel Ascorbinsäure

2000 Milligramm – also 2 Gramm – Vitamin C sind in 100 Gramm Fruchtfleisch der Camu-Camu enthalten. Besonders geläufig ist auch diese Frucht hierzulande nicht gerade. Sie ist in der Amazonasregion beheimatet und hat allerdings in Pulverform als Nahrungsergänzungsmittel inzwischen auch den Weg nach Deutschland gefunden.

Acerola gehört ebenfalls zu den Vitaminbomben

Auch wenn man die Acerola ebenfalls nicht als Frucht in hiesigen Obstabteilungen von Supermärkten kennt, ist der Name inzwischen recht geläufig. Der Saft dieser Frucht aus Amerika ist schließlich auch hierzulande, genau wie Acerola-Pillen oder -Kautabletten, gefragt. Bis zu 1700 mg Vitamin C auf 100 g Fruchtfleisch sind in der Acerolafrucht enthalten.

Hagebutte und Sanddornbeere wachsen auch in Deutschland

Auf den nächsten Plätzen folgen dann zwei Früchte, die auch hierzulande wachsen und daher vielen Menschen bekannt sind. Hagebutten enthalten bis zu 1250 mg Vitamin C pro 100 g Fruchtfleisch und bei Sanddornbeeren können es bis zu 800 Milligramm sein. Hagebutten und Sanddorn werden häufig als Marmelade konsumiert, dabei sinkt der Gehalt an Vitamin C jedoch beim Kochen. Generell ist zu berücksichtigen, dass Kochen, Lagern oder Trocknen von Früchten einen negativen Effekt auf den Vitamin-C-Gehalt hat.

Johannisbeere, Kiwi und Erdbeere sind gefragte Obstsorten

Während die Guave und die Ebereschenfrucht, die auch als Vogelbeere bekannt ist, eher nicht zu den gefragtesten Früchten in Deutschland gehören, sind Johannisbeeren, Kiwis und Erdbeeren nicht nur wegen ihres Vitamin-C-Gehaltes sehr beliebt. Sie werden in vielen Haushalten in größeren Mengen konsumiert und helfen auf wohlschmeckende Art und Weise, den täglichen Bedarf an Vitamin C zu decken, beispielsweise in leckeren Nachspeisen.

Wie viel Vitamin C braucht der Mensch?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da jeder Mensch gemäß individueller Voraussetzungen eine andere tägliche Menge an Vitamin C benötigt. Erkrankungen, Stress, Schwangerschaften oder ähnliche Faktoren können den Wert beeinflussen. Es gibt jedoch eine generelle Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die eine Aufnahme von 100 Milligramm am Tag für Erwachsene empfiehlt.