Heilpflanzen gegen das Altern

Es gibt eine Vielzahl von Heilpflanzen gegen das Altern, die sich als wahrer Jungbrunnen erwiesen haben und den Alterungsprozess merklich aufhalten können.

Das Altern gehört zu den natürlichsten Vorgängen der Welt. Genau genommen beginnt der Alterungsprozess schon, nachdem die Wachstumsphase des Körpers abgeschlossen ist, sprich bereits mit Anfang zwanzig. Im biologischen Sinn bedeutet das Altern nichts anderes als eine Verschleißerscheinung, ein allmählicher Funktionsabbau und die Reduzierung der Gewebezellenproduktion. Die Zellen werden in einem immer langsamer werdenden Tempo reproduziert, was zur Folge hat, dass die Bildung von Hormonen und Enzymen nachlässt. Wirkungsvoll sind nicht nur Heilpflanzen gegen das Altern, sondern auch das Wissen um die Symptome und die Gründe für das Altwerden.

Ursachen und Symptome des Alterns

Als Hauptursache für den Alterungsprozess gelten Oxidationsvorgänge im Körper, durch die aggressive Radikale freigesetzt werden. Diese wiederum sind eine Gefahr für die Zellstruktur, da sie Zellwände durchstoßen können und somit die Funktionsweise der geschädigten Zelle nachhaltig beeinträchtigen. Für uns sichtbare Zeichen sind beispielsweise typische „Altersflecken“, die durch oxidierte, nicht mehr abtransportierbare Fette entstehen. Es tritt außerdem ein zunehmender Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust der Haut auf und das Immunsystem verliert an Effektivität.

Folgende Symptome treten auf:

Alterung, Dünnwerden und Elastizitätsverlust der Haut
Verschlechterung der Nierenfunktion
Einschränkung der Sinneswahrnehmungen, wie z.B. das Hörvermögen, das Sehen, der Geschmack
Durchblutungsstörungen
zunehmendes Kälteempfinden
Stoffwechselveränderungen (z.B. Verringerung der Muskelmasse, gesteigerte Fettansammlung)
eine verlangsamte Psychomotorik
Schwächung der Schließmuskulatur
Nachlassen der Verdauungsfunktion
Haarausfall
Zellwasserverlust

Welche Heilpflanzen gegen das Altern wirksam sind und wie sie eingesetzt werden

Die Pflanzenheilkunde spielt eine wichtige Rolle für die Möglichkeit zur Abmilderung der Alterungserscheinungen. Ein regelmäßiger Einsatz der entsprechenden Heilpflanzen kann einer vorzeitigen Alterung deutlich entgegenwirken.

Der Alterungsprozess kann durch folgende Heilpflanzen verlangsamt werden:

Täglich eine halbe Zehe Knoblauch als Essenszutat, das fördert die Gesunderhaltung der Blutgefäße
Soja, eingenommen z.B. als Sojamilch, dient ausgezeichnet der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts, da die Inhaltsstoffe Kalzium, Phosphor und Magnesium sehr förderlich wirken. Einnahme morgens und abends 50 ml.
Sanddorn hat einen hohen Gehalt an Spurenelementen und Vitaminen; täglich 1 Esslöffel Sanddornsaft mit Wasser vermischt trinken (ist allerdings für Diabeteskranke ungeeignet).

Der Remineralisierung des Körpers besonders dienlich:

2-mal täglich einen Aufguss aus Schachtelhalm, Soja, Spinat und Brennnessel trinken: 1 Teelöffel des Krautgemischs mit ca. 1/4 Liter kochendem Wasser aufgießen, nach 5 Minuten abseihen.

Für die Verdauung sind folgende Heilpflanzen förderlich:

Ein Aufguss aus Wermut
Artischockenkapseln
z.B. als Alternative zum Kaffee: Zichorie

Zur Bekämpfung von Müdigkeitserscheinungen helfen:

3-mal am Tag 1/2 Teelöffel von den Samen des Bockshornklees einnehmen – alternativ ein Flüssigextrakt, Tabletten, Pulver oder Urtinktur.
getrocknete Hagebuttenfrüchte: 1 Esslöffel in einer Tasse kochendem Wasser 10 Minuten ziehen lassen und danach abseihen; jeweils am Morgen und am Abend trinken.

Auf ärztliche Verordnung hin anwendbar sind Trocken- oder Flüssigextrakte aus Ginkgo, Zitrusfrüchten, der Schwarzen Johannisbeere, Taigawurzel und in geringen Dosen Ginseng. Gegen die Müdigkeit kann der Arzt Mittel aus den jungen Trieben von Rosmarin, Hagebutte und Sequoia sowie des Gemüseampfers und der mit Vorsicht zu genießenden Kola-Pflanze verordnen.

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