magnesiummangel

Magnesiummangel – Ursachen, Symptome und Behandlung


Ein Magnesiummangel und die daraus resultierenden Symptome sind meistens die Folge von falscher Ernährung. Dies kann der Fall sein, wenn man sich zu einseitig ernährt, unter anderem bei einer Diät, oder aber bei zu vielen Lebensmittel, die die Aufnahme von Magnesium behindern. Kaffee, Tee oder Alkohol sind hier häufig die Ursachen. Bananen, Haferflocken, Vollkornbrot und Brokkoli sind hingegen einige Beispiele für magnesiumhaltige Lebensmittel und beugen einem Magnesiummangel vor. Doch hier ist Vorsicht geboten, Haferflocken und Vollkornbrot sind säuernd und daher nicht gut für den Säure-Basen-Haushalt. Der muss im Gleichgewicht sein, um möglichst viel Nährstoffe aufnehmen zu können.


Doch eine falsche Ernährung ist nur ein Teil der Ursachen für Magnesiummangel. Viele Sportler haben damit zu kämpfen, wenn Sie ihre Ernährung nicht umstellen und die Folge sind auffällige Symptome. Ein Sportler, oder allgemein Personen mit mehr Stress für Körper und Geist, benötigen mehr Magnesium und müssen daher in ihrer Ernährung auf die notwendigen Nährstoffe achten. Des Weiteren kann durch Krankheiten zu viel von den Nährstoffen ausgeschieden werden.

Die gängigsten Symptome bei Magnesiummangel

Die bekanntesten Symptome bei Magnesiummangel sind Beschwerden in Form von Muskelkrämpfen und Augenlidzucken. Die Krämpfe treten überwiegend in den Waden auf, im Darm und in der Speiseröhre können sie ebenfalls vorkommen. Aber auch Kopfschmerzen und Übermüdungserscheinungen sind mögliche Symptome für Magnesiummangel. Oft haben Personen mit einem Nährstoffmangel oder einem unausgeglichenem Säue-Basen-Haushalt rote Backen und Rötungen allgemein im Gesicht.

Neben den physischen Erscheinungen können auch psychische Probleme wie Lustlosigkeit, Depression, Unruhezustände, Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit und Reizbarkeit auftreten. Dies sind bei weitem noch nicht alle möglichen Symptome, die Liste könnte man noch lange weiter führen.

Die Behandlung bei Magnesiummangel

Um den Magnesiummangel zu beheben, muss in der Regel die Ernährung umgestellt werden. Hier ist vor allem darauf zu achten, dass man weniger Nahrungsmittel zu sich nimmt, die die Magnesiumaufnahme erschweren, so wie die bereits genannten. Magnesiumhaltige Lebensmittel sollten öfter eingenommen werden. Zudem kann man frei erhältliche Magnesiumtabletten zu sich nehmen. Diese Tabletten gibt es in allen bekannten Drogerieketten günstig zu kaufen. Wenn der Säure-Basen-Haushalt des Körpers nicht stimmt, kann es sein, dass die alleinige Aufnahme von Magnesium nicht ausreicht. Bei einer Übersäuerung des Körpers müsste man nun den Körper entsäuern, was man durch die Aufnahme von mehr basischer Ernährung erreicht. Ist das Gleichgewicht wieder in etwa hergestellt, kann mehr Magnesium aufgenommen werden und die Symptome gehören der Vergangenheit an. Ist der Magnesiummangel keine Folge von falscher Ernährung, sondern etwa von einer Krankheit, muss diese Ursache in erster Linie bekämpft werden.

In allen Fällen von Magnesiummangel können die Schüssler Salze als gesundheitsfördernd wirken. Dies sind meist in Tablettenform erhältliche Salze auf biochemischer Basis. Von den Schüssler Salzen gibt es viele verschiedene Sorten, alle mit ihren Eigenheiten. Eine davon – die Nummer 7 – enthält unter anderem Magnesium und erleichtert es zudem dem Körper, das Magnesium richtig zu verarbeiten. Schüssler Salze sind nicht rezeptpflichtig und in Apotheken günstig zu erwerben. Die Wirksamkeit von Schüssler Salzen ist zwar nicht wissenschaftlich nachgewiesen, dennoch liest oder hört man oft von positiven Erfahrungen von Anwendern mit Magnesiummangel.