vitamin-b17

Vitamin B17 - Heilung bei der Krebsbehandlung?


Krebs ist in unserer Welt immer noch ein rotes Tuch. In Deutschland sterben pro Jahr etwa 210 000 Menschen an Krebs. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg ist die größte biomedizinische Institution in Deutschland. 2.200 Mitarbeiter und Wissenschaftler erforschen die Entstehung von Krebs. Krebsrisikofaktoren werden erfasst und neue Verfahren für die Klinik ausgearbeitet. In den letzten Jahren wurden wichtige Fortschritte in der Krebsvorbeugung, Diagnose und Therapie erreicht. Doch das Allheilmittel gegen Krebs ist nicht gefunden.


Krebs - ein Gendefekt?

Ärzte des Berliner Krebszentrums CCCC (Charité Comprehensive Cancer Center) und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik sagen, dass Krebs eine Krankheit der Gene ist. Er entsteht durch verschiedene Gendefekte. Dadurch lassen sich bisher 230 bekannte Tumorarten klassifizieren. Viele Genmutationen in den Erbanlagen können Krebs auslösen.

Krebs - Ursache in Bewegung und Ernährung?

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 30 Prozent aller Krebsfälle in den westlichen Ländern auf ungünstige Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zurückzuführen. Studien zeigen, dass durch Bewegung und Ernährung die in Deutschland am häufigsten Krebsarten, wie Dick- und Enddarmkrebs oder Brustkrebs günstig beeinflusst werden können.

Krebs - eine Stoffwechselkrankheit?

Es gibt aber noch eine andere, bisher kaum bekannte Theorie als Ursache für Krebs. Krebs ist laut dem Amerikaner Dr. Ernst Theodor Krebs eine Stoffwechselkrankheit. Dieser hatte 1950 eine Substanz entdeckt und in kristalliner Form isoliert. Er nannte sie Laetril. In zahlreichen Tierversuchen und in einem Selbstversuch stellte er fest, dass die Substanz ungiftig war. Versuche an Krebspatienten folgten. In Aprikosenkernen fand Dr. Krebs 1952 eine hohe Konzentration der Substanz Laetril. Er stufte sie als Vitamin ein und nannte sie "Vitamin B17". Das angebliche Heilmittel gegen Krebs ist bis heute in den USA verboten.

"Vitamin B17" - Naturprodukt als Krebsvorbeugung: Eine umstrittene Theorie

Der Heilpraktiker Peter Kern erklärt in seinem Buch "Krebs bekämpfen mit Vitamin B17 - Vorbeugen und Heilen mit Nitrilen aus Aprikosenkernen", dass das "Vitamin B17", auch Amygdalin genannt, ein Naturprodukt sei. Es könne deshalb nicht patentiert werden. Da kein Profit damit zu machen sei, prangere es die Pharmaindustrie an. Der Ruf, "Vitamin B17" sei toxisch, komme deshalb zustande, weil sich das B17-Molekül aus zwei Glukoseeinheiten nebst Benzahldehyd und Zyanid (Blausäure) zusammensetze, die in diesem Molekül eine stabile Verbindung eingegangen seien. Da Benzahldehyd und Zyanid aber als hochgiftig bekannt seien und in höheren Dosen sogar tödlich seien, sei der Verdacht entstanden, dass "Vitamin B17" hochgiftig sei.

In seiner natürlichen Form gebunden seien Benzahldehyd und Zyanid laut Kern aber nicht schädlich und hätten keinerlei Wirkung auf lebendes Gewebe. In Verbindung mit Krebszellen jedoch würden die beiden vorher inaktiven Stoffe des B17-Moleküls hochgiftig wirken und zwar nur für die Krebszellen. Die Krebszellen, die mit den Stoffen des Moleküls in Berührung kämen, würden vernichtet werden. Gesunde Zellen aber blieben erhalten, da sie durch ein Enzym geschützt würden, das die Krebszelle nicht hätte. Dieses Enzym fände sich in hohen Mengen im ganzen Körper verteilt. Dr. Nieper, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologie, dessen Theorien aber auch umstritten sind, sagte einmal: "Laetril ist die einzige verfügbare Methode, den Krebs wirklich in den Griff zu bekommen" (Zitat aus dem Buch "Eine Welt ohne Krebs. Die Geschichte des Vitamin B17 und seiner Unterdrückung" von G. Edward Griffin).

Welche Nahrungsmittel enthalten "Vitamin B17"?

"Vitamin B17" kommt in über 1.000 essbaren Pflanzen auf der Welt vor. Bittere Aprikosenkerne enthalten eine besonders hohe Dosis von "Vitamin B17". Weitere besondere "Vitamin B17"-Quellen sind: Bittermandel, Schlehdorn, Kirschkerne, Nektarinenkerne, Pfirsichkerne, Pflaumenkerne, Weintraubenkerne, Apfelkerne, Beerenkerne (nur gut zerkaut), Gerste, Bohnen, Linsen, Hirse, Kichererbsen, Macadamianüsse, Mais, Leinsamen, Bambussprossen, Buchweizen, Luzerne, Sprossen von Hülsenfrüchten, und viele andere Lebensmittel.

Anmerkung: Nur die wild wachsenden, bitter schmeckenden Aprikosen haben in ihrem Kern das Vitamin B17. Die süßen Kerne haben es nicht.

Warnhinweis: Die Theorie der Krebsheilung mit Hilfe von "Vitamin B17" ist bis heute nicht anerkannt und wissenschaftlich seriös bestätigt! Auch wurde das sogenannte "Vitamin B17" bisher offiziell nicht als Vitamin anerkannt.