Energie sparen mit Solaranlagen

Die Vorteile von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen fördert den Bau von Solaranlagen.

Fast keine Woche vergeht mehr, ohne dass von einer größeren Naturkatastrophe berichtet wird. Stürme, Hitzeperioden und sintflutartige Regenfälle: Die Auswirkungen des Klimawandels sind kaum noch zu übersehen.

Wer daher auf eine Solarthermie-Anlage umsteigt und damit seine persönlichen Kohlendioxidemissionen senkt, leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Treibhauseffektes, sondern tut auch seinem eigenen Geldbeutel damit einen Gefallen. Eine bisher noch verbreitete Alternative sind konventionelle Solaranlagen, die der Stromgewinnung dienen. Diese Anlagen werden häufig als Photovoltaikanlagen bezeichnet.

Kostenersparnis bei Solarthermie-Anlagen

Da die Sonne ein Kraftwerk ist, das für seine gelieferte Energie kein Geld verlangt, amortisiert sich die Anschaffung einer Solaranlage schon nach wenigen Jahren. Eine echte Kosteneffizienz erzielen Hausbesitzer vor allem dann, wenn sie ihre thermische Solaranlage nicht nur für das Erwärmen ihres Wassers nutzen, sondern gleichzeitig die Anlage an ihr Heizungssystem koppeln. Nach Expertenaussagen kann mit solch einer Anlage der Gas- oder Ölbedarf eines Haushaltes bis um die Hälfte gesenkt werden.

Funktionsweise von Solarthermie-Anlagen

Das Prinzip von Solarthermie-Anlagen ist einfach: Auf dem Dach des Hauses wird ein Kollektor installiert, der durch die Sonneneinstrahlung eine Wärmeträgerflüssigkeit erwärmt. Über einen Wärmetauscher wird diese Wärme temperaturorientiert abgegeben. So wird die Solarwärme optimal für die Heizung und für warmes Wasser im ganzen Haus genutzt. Auch Besitzer von Häusern mit kleiner Dachfläche müssen nicht auf eine Solarthermie-Anlage verzichten. Seit einiger Zeit gibt es so genannte Vakuumröhrenkollektoren, die nur wenig Platz benötigen und bis zu 30 Prozent mehr als Flachkollektoren an Energie gewinnen.

Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung

Photovoltaik-Anlagen funktionieren nach dem Kraftwerksprinzip. Die Sonnenwärme wird mittels Solarzellen eingefangen und dann in elektrische Energie umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist. In Deutschland kann inzwischen ein mittlerer Energieertrag von etwa 650 bis 1150 kWh pro kWp der Anlage und Jahr erwartet werden. Kwp steht für Kilowatt peak. Diese Maßeinheit beschreibt die Nennleistung bei maximaler Sonneineinstrahlung der Anlage. Diese Leistung wird natürlich nur selten erreicht. Höhere Werte sind insbesondere in guten Lagen zu erreichen, wie beispielsweise in Süddeutschland oder in Gebirgsregionen. Wichtig ist bei der Installation darauf zu achten, dass die Solarzellen nach Möglichkeit völlig frei von Verschattungen liegen.

Förderung durch das BAFA

Die Kosten für den Bau einer Solaranlage können vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden. Von dieser Förderung können auch gemeinnützige Organisationen wie Vereine, aber auch Privatpersonen profitieren. Der Antrag ist innerhalb von sechs Monaten nach der Inbetriebnahme der Anlage zu stellen. Bei Antragstellung nach Inbetriebnahme der Anlage ist die Fachunternehmererklärung zwingender Bestandteil des Antrages.

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