Schutz vor Elektrosmog

Jedes elektrische und elektronische Gerät, jede Stromleitung sendet elektromagnetische Strahlung aus. Sie wird auch Elektrosmog genannt und kann massive gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Die Auswirkungen können von Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, bis hin zu Schlafproblemen und erhöhtem Krebsrisiko reichen, sagen Fachleute. Nicht jeder Mensch reagiert auf die Strahlung gleich sensibel.

Schutz

Elektromagnetische Strahlung kann man messen und entsprechend abschirmen. Mit ein wenig Basiswissen kann man sich ganz leicht – zumindest im persönlichen Umfeld – davor schützen, beziehungsweise dem Elektrosmog ausweichen.

Hier eine Auflistung einiger gängiger Geräte und Installationen, die in jedem Haus verfügbar sind und dazu Vorschläge, wie man sich schützen kann:

Sicherungskästen

verursachen erhebliche elektromagnetische Felder
mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, nervöse Beschwerden
Schutzmaßnahmen: 2 Meter Abstand reichen oft aus, aber nicht immer. Messung vornehmen lassen, um festzustellen, wie weit der Sicherungskasten strahlt.

Elektrische Fußbodenheizungen

arbeiten meistens mit Nachtstrom. Dann entstehen über der gesamten Bodenfläche magnetische Wechselfelder, die im ganzen Raum kritische Werte erreichen können.
mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, Angst, Depressionen, Kopfschmerzen am Morgen.
Schutzmaßnahmen: Nachts die Sicherung der Heizung für die Schlafräume ausschalten. Kranke oder elektrosensible Menschen sollten Fußbodenheizungen meiden.

Geräte im Stand-By Modus

Diese Geräte verursachen zwar schwache, aber dennoch belastende und vor allem überflüssige Strahlungen.
mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, nervöse Beschwerden.
Schutzmaßnahmen: Alle nicht benötigten Geräte ausschalten, am besten Stecker herausziehen.

Computer

mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Kopfschmerzen, nervöse Magenbeschwerden, Unterleibkrebs, erhöhtes Risiko für Schwangere und Ungeborene, Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen, Allergien, Hormonstörungen, Sehbeschwerden.
Schutzmaßnahmen: Größtmöglichen Abstand einhalten, stündlich kurze Pausen machen. Strahlungsarme Bürotechnik bevorzugen (z. B. LCD oder Plasma Bildschirme).

Energiesparlampen

mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Gehirnfunktionsstörungen, grauer Star, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, Sprachstörungen
Schutzmaßnahmen: Mindestens zwei Meter Abstand zur Lampe einhalten

Halogenlampen

mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Nervöse Beschwerden, höheres Risiko an Leukämie bzw. Gehirntumor zu erkranken, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen.
Schutzmaßnahmen: Abstand von mindestens einem Meter einhalten.

Fernsehgerät

mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Überreizung des Nervensystems, Sehbeschwerden, Kopfschmerzen.
Schutzmaßnahmen: Abstand von mindestens 2 Metern einhalten.

Bügeleisen, Bügelmaschine, Nähmaschine, etc.

mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Nervöse Beschwerden, Rückenschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Magenbeschwerden, Schwindelgefühl, Angst, Depressionen, Panikattacken.
Schutzmaßnahmen: Nur geerdete Geräte benutzen, Pausen machen, bei Nichtgebrauch Stecker ziehen.

Weitere Beispiele

Und was Sie noch wissen und tun sollten…

Abschalten: nicht benötigte elektrische Geräte und Lampen nach Gebrauch abschalten, oder nur anschalten, wenn Sie wirklich gebraucht werden.

Abschaltbare Steckdosenleisten benutzen: Es gibt noch immer viele Geräte, die man zwar abschalten kann, die aber trotzdem mit einem Teil ihrer Schaltung unter Strom bleiben (Trafo oder stand-by) zum Beispiel Fernseher, Radio (Kontrollämpchen). Ziehen Sie den Netzstecker bei Nichtgebrauch oder verwenden Sie abgeschirmte abschaltbare Steckdosenleiste.

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