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Bulgarien – viel Sonne am Sonnenstrand


Feinsandige Stände, tolle Museen und historische Bauwerke - die Region Sonnenstrand in Bulgarien hat weitaus mehr zu bieten als günstige Preise.


Von Wien aus in etwa eineinhalb Stunden zu erreichen ist der Flughafen von Burgas. Eine Industriestadt mit bewegter Geschichte, aber nur wenig touristischen Reizen. Ganz anders zeigt sich da schon die Schwarzmeerküste mit ihren historischen Städten wie Sozopol oder Nessebar und den schönen feinsandigen Stränden. Inzwischen hat zwar ein Bauboom an der bulgarischen Schwarzmeerküste eingesetzt und seine Spuren hinterlassen, aber dennoch ist es immer noch möglich, schöne, verschlafene und romantische Plätze zu entdecken.

Die Einreise nach Bulgarien ist für deutsche oder österreichische Bürger problemlos und ohne Visum möglich. Schließlich ist das Land seit 2007 Mitglied der Europäischen Union. Die Währung des Landes ist der Lew, welcher sich in 100 Stotinki unterteilt. Die Preise sind für Reisende aus West- und Mitteleuropa besonders günstig und so kommen Shopping-Freunde voll auf ihre Kosten.

Schwarzmeerküste Bulgariens

Die Küste entlang des Schwarzen Meeres ist der beliebteste und meist bekannteste Abschnitt Bulgariens, mit einer Länge von etwa 380 Kilometern. Die Küste ist in zwei Abschnitte geteilt: Sonnenstrand mit Burgas als Zentrum und Goldstrand mit dem Zentrum Varna. Zwischen diesen beiden Regionen herrscht inzwischen ein gewisser Kampf um den Tourismus. Der größte Ferienkomplex des Landes ist jedoch die etwas nördlich von Burgas gelegene Region „Sonnenstrand“ mit über 100 Hotels.

Sozopol – antike Stadt mit Charme an der Küste

Sozopol ist die älteste Stadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste, denn das Gebiet der heutigen Stadt war bereits im 13. Jahrhundert vor Christus von griechischen Seefahrern gegründet worden. Die antike Stadt Apollonia war dem griechischen Gott der Sonne, Apollon, geweiht und war die erste griechische Kolonie am bulgarischen Schwarzen Meer. Die Stadt liegt an einer felsigen Halbinsel und besticht durch ihre kleinen romantischen Gassen. Die Gassen der Stadt zeichnen sich durch ihre Häuser aus dem 19. Jahrhundert aus, welche aus zwei unterschiedlichen Materialien gebaut sind: Das Erdgeschoss besteht meist aus Stein und der erste Stock und das Dach aus Holz. Um Platz für die Gassen zu schaffen, wurde das Erdgeschoss etwas schmaler gebaut und dafür ragt das Stockwerk immer etwa einen halben Meter auf die Straße heraus. Besonders beeindruckend ist es, an der alten Stadtmauer entlang zu spazieren und dabei den Geruch des Meeres und das Flair der Stadt auf sich wirken zu lassen. Sozopol liegt etwa 30 Kilometer südlich von Burgas entfernt und beherbergt inzwischen einige sehr schöne und komfortable Hotels in der Umgebung und auch im Neubaugebiet der Stadt, direkt in der Altstadt ist es möglich, Zimmer bei bulgarischen Familien zu mieten.

Nicht mit dem Kopf nicken

Auch wenn es sich inzwischen in den Tourismuszentren herumgesprochen hat, dass West- und Mitteleuropäer eine andere Körpersprache benutzen, ist es dennoch wichtig darauf zu achten – sofern man sich abseits der Tourismuszentren bewegen möchte: Mit dem Kopf zu nicken bedeutet „Nein“, während das Schütteln des Kopfes „Ja“ bedeutet. Wenn man sich auf einem Markt mit Händen und Füßen verständigt, kann ein nicht beachten dieser Regel schon mal zu ziemlicher Verwunderung beim Gesprächspartner führen.