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Hecklingen im Salzlandkreis an der Straße der Romanik


Die ehemalige Klosterkirche St. Georg und Pancratius ist die Sehenswürdigkeit in Hecklingen an der Straße der Romanik.

Durch die geschichtsträchtige Stadt Hecklingen im nordöstlichen Vorland des Harzes führen die Straße der Romanik und die Deutsche Alleenstraße.


Sehenswertes in Hecklingen

Die ehemalige Klosterkirche St. Georg und Pancratius in Hecklingen ist die erste Sehenswürdigkeit in der Stadt. Sie gehört zu den bedeutenden Sakralbauten im Bereich des nordöstlichen Vorharzes.

Gastliches Hecklingen

Das 1617 erbaute barocke Stadtschloss ist heute unter dem Namen „Hotel Stadtschloss Hecklingen“ (Hugo-Gast-Siedlung 4, D-39444 Hecklingen, Fon +49 (0)3925 9892-610) ist ein familiär geführtes Hotel mit 19 komfortablen Zimmern, einem großen Kaminzimmer, einem üppig verzierten barocken Saal und einem gepflegten Schlossgarten mit vielen alten Bäumen. Im Kaffeegarten gibt es Backwerk aus der Schlossbäckerei.

Das Hotel „Stadt Bernburg“ (Hermann-Danz-Str. 47, D-39444 Hecklingen, Fon +49 (0)3925 284234, Mail asmussen@hotel-stadt-bernburg.de) verfügt über 20 Betten. Die Gaststätte im Haus bietet gutbürgerliche Küche mit saisonalen Spezialitäten.

Geschichte von Hecklingen

Die erste Erwähnung des Ortes Nachbarortes Kakelingen stammt aus dem Jahr 944. Das um 1070 in der heutigen Wüstung Kakelingen gegründetes Familienkloster derer von Plötzkau fiel 1147 unter askanische Herrschaft. Um 1160 wurde es an den Hof der Askanier in Hecklingen verlegt. Die danach entstandene romanische Klosterkirche ist heute die bedeutendste Sehenswürdigkeit in der der Stadt. Die Vogtei Hecklingen fiel 1319 an die Fürsten von Anhalt.

Zur Geschichte von Hecklingen gehört auch das zwei Kilometer nördlich gelegenen Dorf und Schloss Gänsefurth, das 1159 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Fürst Bernhard von Anhalt verkaufte dies 1461 zusammen mit dem Dorf Hecklingen, das aber ohne den Besitz des Klosters, an Claus von Trotha.

Nach der Reformation lebten noch bis 1559 Nonnen im Kloster Hecklingen. Dann wurde das Kloster säkularisiert und zu einem Rittergut. Das kaufte 1571 von Christoph von Trotha auf Gänsefurth für 23.000 Taler.

Hecklingen entwickelte ab 1870 mit dem entstehenden Kalibergbau im nahen Staßfurt vom Bauerndorf zu einem Industriestandort. 1928 erhielt Hecklingen die Stadtrechte.

Den heutigen Zuschnitt erhielt Hecklingen mit der Gebietsreform von 2004. Die bis dahin selbstständigen Gemeinden Cochstedt, Groß Börnecke, Gänsefurth und Schneidlingen wurden mit Hecklingen vereint.

Lage und Anreise

Hecklingen liegt wenige Kilometer westlich von Staßfurt. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Staßfurt an der A 14.

Der nächste Bahnhof befindet sich ebenfalls in Staßfurt. Ein Regionalexpress verbindet Staßfurt meist stündlich mit Magdeburg, Schönebeck/Elbe und Erfurt.

Im Ortsteil Cochstedt gibt es den „Airport Magdeburg-Cochstedt International“ (CSO). Der wird derzeit vor allem von Ryanair für Flüge in den Süden genutzt.

Steckbrief von Hecklingen

- Bundesland: Sachsen-Anhalt
- Landkreis: Salzlandkreis
- Höhe: 75 Meter über NN
- Fläche: 95,3 Quadratkilometer
- Einwohner Am 31.12.2009: 7.552
- Stadtgliederung in 4 Ortsteile: Cochstedt, Groß Börnecke Hecklingen, und Schneidlingen
- Anschrift der Stadtverwaltung: Hermann-Danz-Str. 46, D-39444 Hecklingen