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Mallorca - Baleareninsel mit vielfältigem Urlaubsangebot


Die Geschichte Mallorcas reicht weit zurück. Die Spuren der Römer, die die Insel als Handelsplatz nutzten, sind bis heute noch an vielen Orten sichtbar. Bevor in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts der Touristenboom einsetzte, machte die Insel durch Künstler wie der Schriftstellerin George Sand und dem Komponisten Chopin von sich Reden, als sie vorübergehend dort lebten. Das Mallorca bis heute ein Anziehungspunkt für die Nordeuropäer ist, mag vor allem auch daran liegen, dass sich auf einer relativ kleinen Fläche für jeden Geschmack etwas bietet. Sowohl Berg- und Naturliebhaber, als auch Badeurlauber oder kulturell Interessierte werden das passende Angebot finden.


Partymeile Ballermann und landschaftliche Reize - Mallorcas Gegensätze ziehen an

Die Insel hat für jeden Wunsch die passende Landschaft. Während sich Badeurlauber an den schön gelegenen Buchten und Stränden wie zum Beispiel Es Trenc sonnen, können sich Wanderer in den Bergen erholen. Die von der UNESCO zum Welterbe ernannte Serra de Tramuntana bietet mit ihrem 1445 Meter hohem Gipfel, den Puig Major, dafür die richtige Kulisse. Das Hinterland mit seinen charakteristischen Windmühlen, die einst zur Wasserversorgung erbaut wurden, ist eher für die Ruhesuchenden geeignet. Neben den Naturparks S´Albufera in der Bucht von Alcúdia, Mondragó in Santanyi und Sa Dragonera in Andratx, locken auch die Höhlen von Artà, Canyamel und Del Drac (großer unterirdischer See) zu einem Besuch. Wer sich seinen Urlaub vor allem tagsüber am Strand liegend und abends in einer Bar feiernd vorstellt, ist am weltberühmten sogenannten Ballermann, der Partymeile Mallorcas, richtig.

Archäologie und Museen - auf den Spuren der Römer, Araber und der Gotik

Die wechselvolle Geschichte Mallorcas kann man sehr gut an der Namensgebung der Hauptstadt nachvollziehen: Den Namen Palma, den die Römer ihr gaben, änderten die Araber in Medina Mayurka. Der aragonische König Jaume I, der die Insel 1229 eroberte, änderte ihn in Ciutat de Mallorques und erst im 18. Jahrhundert wurde sie wieder in Palma umbenannt. Alle Eroberer hinterließen ihre Spuren auf der Insel. Im Museum von Artà erhält man einen Einblick in die archäologischen Ausgrabungen der Gegend, und im Museum La Granja in Esporles erfährt man vieles über das volkstümliche Leben der Inselbewohner. Sehenswert ist auch die gotische Kathedrale in Palma, die auf den Ruinen der ehemaligen arabischen Moschee errichtet wurde. In den Gassen der Umgebung finden sich noch die alten Arabischen Bäder und man bekommt Einblicke in die hübschen Innenhöfe der Herrenhäuser aus früheren Zeiten. Die Reste des Königspalastes von Jaume II. kann man in Sineu besichtigen. Aus römischer Zeit noch sehr gut erhalten, ist das Amphitheater der Stadt Pollentia - ein Besuch, der sich für archäologisch Interessierte lohnen dürfte.